Unter der Maske…

m11 Schon beim Verschnüren der Maske empfinde ich trotz oder gerade wegen der zunehmenden Beengung eine wohlige Erregung.

Dann das Anpassen an die Situation, das erschwerte Atmen, die akustischen Störungen, das schwierige Trotzdem-Hören, die Dunkelheit…

m5 Dem Klang Deiner Stimme zu folgen, jetzt auch noch von Dir an Armen und Händen gefesselt zu werden, Dich dabei dicht an mir zu spüren, lässt die Lust noch mehr in mir aufsteigen.

Das alles habe ich mir schon so viele Male in meiner Fantasien ausgemalt, von Dir jedoch in der Realität fixiert zu werden, übertraf alles davon bei weitem… m6

Während Du Dich jetzt mit dem Fesseln beschäftigst, spüre ich deinen Schenkel an meinem, drückt sich Deine Brust an die Nasenöffnungen der Maske, plötzlich rieche ich Dich ganz intensiv, dann entfernt sich der Duft wieder. Der Klang Deiner Stimme mit der kühlen Bestimmtheit und ihrer Distanz machen mich zusätzlich an.

Du sagst: „Steh‘ auf!“ Ich bekomme sofort eine Gänsehaut. Nebenbei versuche ich meine Arme zu bewegen und bemerke, wie fest und einen hypothetischen Widerstand unmöglich machend, diese fixiert sind…

Ich gehorche Deinem Befehl: Nach vorne gebückt, schießen mir tausend ungefilterte Gedanken durch den Kopf, was jetzt gleich passieren wird, gepaart mit zahllosen, nicht sofort zuordenbaren Sinneseindrücken, Deiner Stimme, Geräusche der Maske, einige schroffe und mechanische, mich um so mehr als Objekt degradierende Handgriffe, um mich zu positionieren, und und und

Meine gebeugte Haltung finde ich erniedrigend, unbequem, jedoch aber angemessen. Gerade als ich mir vorstelle, wie es jetzt wäre, auch noch an den Beinen von Dir fixiert zu werden, trifft mich der erste Schlag mit der Gerte am Arsch. Ich fühle sofort das Blut in meinen Schwanz fliessen, spüre ein Anschwellen in meiner Hose und wie mir Geilheit durchs Becken strömt.

Diese Geilheit breitet sich wie eine Flüssigkeit in meinem Körper aus, wenn ich mir diesen Moment, in dem ich Dir ausgeliefert bin, bildlich vorstelle. Während du mit Gerte und Deinen Händen, für mich schwer zuzuordnen, meinen Körper berührst, sehne ich mich nach zunehmender Erniedrigung, mehr Berührungen, wünsche mir, dass die Schläge mit der Gerte heftiger werden, mir vielleicht sogar Schmerzen zufügen, die ich jetzt sogar irgendwie herbeisehne, du mehr und immer mehr Besitz von meinem Körper und meinem Geist ergreifst…

Während ich anfange, leise und schüchtern zu stöhnen, denke ich mir: „Nimm‘ mich!“

Langsam dreht sich alles in meinem Kopf, höre Deine Stimme, spüre wieder einen Schlag mit der Gerte, dann ebendiese zwischen meinen Beinen, und ich fühle, wie dieser Sog anfängt, mich in dieses hypnotische Vakuum voll Geilheit zu ziehen, in dem alles, egal, was es auch sein mag, lustvoll ist und man selbst nur noch eine, – nein: DEINE, von Dir beherrschte und Deinem Willen gehorchende Hülle ist, die sich vor Lust stöhnend, vor DIR am Boden krümmt.

 

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